Sehr geehrter Herr Klingsiek,
herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort (das ist beeindruckend!).
...
Übrigens, ich beziehe Ihre CDs seit der ersten Ausgabe, dem Grundwerk, und nutze sie regelmäßig! An dieser Stelle muss ich Ihnen für die jahrelange, sehr gute Arbeit danken.
Herzliche Grüße aus Berlin,
H.-J. Jahn
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Auch Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Meinung kund zu tun! Ich würde mich freuen.

Flamingos an einem Salar in Bolivien
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe soeben die Doppel-DVD des Geopool im Abonoment erworben und bin als langjähriger Abonent der Praxis Geographie
enttäuscht von den 2006 veröffentlichten Filmen. Damit lockt man m.E. keinen Schüler hinter dem Ofen vor (sehr hausbacken).
Als ich im Inhalt nachschaute wurden noch weitere Filme aufgeführt, die allerdings auf der 2005er DVD erschienen
sind. Bei Interesse an dieser separaten DVD sollte eine Nachricht an Sie erfolgen, was hiermit geschehen ist.
Am liebsten wäre mir, man könnte die DVD's einfach tauschen, ich bin bereit die 2006er Variante zurückzuschicken. In der
Hoffnung, dass dies möglich ist, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Andreas Becker
Sehr geehrter Herr Becker,
vielen Dank für Ihre Mail. Es tut mir leid, dass die Filme bei Ihnen nicht auf "Gegenliebe" stoßen. Es ist
verständlich, dass die Meinungen da auseinander gehen. Als Thema ist "Hafen und Weltwirtschaft" natürlich sehr aktuell und da sich kaum ein Schüler vorstellen kann, was in einem Hafen abläuft, halte ich diese Informationen
(Filme) für wichtig. Was Sie wissen sollten: Die Filme entstehen praktisch völlig ohne Unterstützung des Verlages. Von daher sind natürlich auch die Möglichkeiten relativ begrenzt. Ich bin Regisseur, Kameramann, Cutter, Texter ...
Natürlich kann man dann auch den Standpunkt vertreten, es einfach zu lassen. Aber ich habe von anderer Seite durchaus positive Rückmeldungen erhalten.
Die DVD 2005 ist vergriffen, ein Umtausch also ausgeschlossen. Die Filme sind zurzeit
auf einer separaten Film-DVD (noch) nicht verfügbar. Man tut sich beim Verlag schwer mit neuen Produkten. Sollte ein breiteres Interesse bestehen, werden die Filme separat erscheinen. Auch darum ist Ihre Mail wichtig.
Mit freundlichen Grüßen
Georg Klingsiek
Sehr geehrter Herr Klingsiek,
jetzt muss ich mich bei Ihnen entschuldigen, weil es wahrscheinlich doch zu sehr aus Sicht der Oberstufe geschaut war und ich
die genaue Sachlage nicht kannte. Ich werde die DVD den Mittelstufenkollegen vorstellen. Ich war aber wirklich der Meinung, das Projekt wird vom Verlag unterstützt und hätte mir deshalb eben eine größere Bandbreite für alle Altersgruppen
gewünscht. Wie gesagt, mein Interesse für die 2005er besteht weiterhin.
Danke für die Nachricht, mit freundlichen Grüßen
Andreas Becker
Guten Tag Herr Klingsiek!
Leider hat die Verbindung direkt über den Link nicht geklappt, daher auf diesem Weg der zweite Versuch. Ich bin (Ferien!) gerade mal
wieder am Stöbern in der DVD und kann mich dem Lob der Kolleginnen und Kollegen nur anschließen! Ketzerische Frage, natürlich nicht ganz ernst gemeint: Wann haben Sie eigentlich noch einmal etwas freie Zeit / Freizeit bei soviel Engagement
und Arbeit? Doch nun konkret: Ich habe über Westermann die DVD im Abo bezogen. Da mir der Zugang zu den aktuellen Materialien nicht möglich war, habe ich bei W. angerufen und die nette Dame hat mir versichert, dass ich die Zugangsdaten von
der zuständigen Kollegin schriftlich bekommen würde. Darauf warte ich allerdings schon seit Wochen vergebens. Nun gut, es bleibt ja immer noch genug tolles Material zum Er(d)kunden. Dabei ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen (wozu sind
Lehrer sonst da?): Auf dem Arbeitsblatt 1.1.12 (Kapitel 1 Gewusst wo, Berlin) geht es um den berühmten Stadtteil Prenzlauer Berg oder auch in Berlin kurz "Prenzel Berg". Es finden sich jedoch dort einmal die Schreibweise
"Penzlauer Berg" und einmal "Brenzlauer Berg". Doch zum Schluss noch ein Lob: Die Materialien zu Weimar sind Klasse, die kann ich auch gut in meinem zweiten Fach, Deutsch, verwenden.
Weiterhin viel Erfolg, Ihr G. Romanus, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Herzberg am Harz
Hallo Herr Romanus,
vielen Dank für Ihre nette Mail. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Das macht Mut zum Weitermachen. Ja, Zeit? Die nehme ich mir. Es
ist meine wichtigste Freizeitbeschäftigung. Kein Sport, keine Kneipe – nur mit meinem Hund gehe ich ziemlich regelmäßig und ab und zu mit meiner Frau und den Kindern (wenn sie zu Besuch sind) mal Essen. Na, es macht mir einfach Spaß, ein
wenig "schöpferisch" tätig zu sein ...
Der Sache mit den Zugangsdaten nehme ich mich sofort an. Ich hoffe, dass Sie innerhalb der nächsten Woche über diese Daten verfügen.
Danke auch für den Hinweis auf den Fehler. Der
wird sofort korrigiert, die korrigierte Seite ins Netz gestellt und auf der nächsten DVD ausgewechselt. Es ist erstaunlich, dass man immer wieder Fehler entdeckt, obwohl jede Seite mehrmals von verschiedenen Leuten durchgesehen und
meistens auch ausprobiert wird. Ich freue mich am meisten, wenn meine Schüler einen Fehler entdecken. Dann haben sie wenigsten genau hingesehen. Aber mein Motto lautet: Wer arbeitet macht auch Fehler - wer nicht arbeitet, kann auch keine
Fehler machen!
Was Weimar angeht, kann ich nur sagen: ein tolles Städtchen – unbedingt mal hinfahren. Wir machen mit unseren Zehnerklassen einen Zweitagesausflug dorthin. Sehr lohnend.
Nun wünsche ich Ihnen noch schöne Ferien
(meine sind leider schon vorbei) und ein paar erholsame Tage – und nicht zu viel arbeiten.
Mit herzlichen Grüßen
Georg Klingsiek
PS. Ich habe mir die genannte Seite gerade noch einmal angesehen. Bei mir steht beide Male Prenzlauer Berg. Inzwischen ist diese Karte schon ausgetauscht worden. Auf der DVD 2006 sind die neuen Stadtkarten mit den neuen Bezirken enthalten. Da ist der "Prenzlauer Berg" ganz rausgefallen. Mit welcher DVD-Ausgabe arbeiten Sie?
Hallo Herr Klingsiek!
Na, das ist ja ein Service... Zu Ihrer Frage: Auf meiner DVD steht "Ausgabe 2006, Version 1.0". Nachdem sich einer der
Kollegen negativ über die Sprachqualität des Hamburg-Films geäußert hat, habe ich mir ein gemütliches Stündchen vor dem Bildschirm gegönnt. Fazit: Der soll man nicht meckern, für meine Ohren (alters- und berufsbedingt etwas schwächer) war
das alles OK. Muss bei dieser Gelegenheit noch ein dickes Lob loswerden: Die Filme (sowohl die Gesamtfassung als auch die einzelnen Kapitel) sind Klasse! Ich habe mich (Deutschunterricht) schon immer für Filmgestaltung interessiert und
natürlich auch diverse Filme gerade zum Thema Schiffe (seit die ganze Familie die QM 2 im Original erlebt hat), Hafen und Container für den Unterricht aufgenommen. Natürlich verfügen Spiegel-TV u.a. über nahezu unbegrenzte technische und
finanzielle Mittel und allein schon aufgrund der naturgemäß größeren Verbreitung ist das Interesse der Firmen an einer Zusammenarbeit auch größer. Da wird schon einmal ein Arbeitsvorgang für die lieben Filmfritzen einmal oder mehrmals
wiederholt, alle Mitarbeiter werden vorher zur Zusammenarbeit vergattert. Den Aufwand kenne ich von der Bundeswehr, da hatten die Filmfritzen mehr zu sagen als der zuständige General und die Soldaten wurden immer und immer wieder aus ihren
"Stellungen" gescheucht, bis das alles mit der untergehenden Sonne perfekt war. Wenn man auf der anderen Seite berücksichtigt, dass der Container-Hafen schon aus Sicherheitsgründen fast perfekt für Besucher abgeriegelt ist, haben
Sie doch erstaunlich authentische Berichte eingefangen. Ein Verzug ist m.E. ja gerade, dass die Betroffenen selbst länger zu Wort kommen (nicht nur "1,50", dann Klappe) und natürlich ist der Chef von Eichholtz & Consorten
kein Schauspieler. Nur der Profi bemerkt, dass er manchmal die Hände in den Taschen behält oder etwas in die falsche Richtung schaut... So begegnen jedoch die Fachleute auch unseren Schülern bei Betriebserkundungen. Und das ist gut so, wie
mir die Schüler immer wieder versichert haben. Nichts nervt sie mehr als ein vorformuliertes Statement, wie sie es von Politikern kennen, die bei Fragerunden mit Schülern geschickt die Lufthoheit für sich beanspruchen, damit ja keine
Zusatz- oder Zwischenfrage gestellt werden kann. Und auch den Arbeitern (die soll es ja auch noch geben) sieht man deutlich an, dass sie einen (schweren) Job machen und dabei sowenig wie möglich gestört werden möchten. Nichts mit
Milchschnitte und so in den Pausen, wie es uns die Werbung vorgaukelt. Da wird noch richtig malocht. Und dem Chef der Molkerei (heute sagt man ja Milchwerk) sieht man es förmlich an, dass das wahrscheinlich die schwierigste Aufgabe in
seinem ganzen Berufsleben war, vor der Kamera etwas über seine Tätigkeit zu erzählen. Wenn man genau hinsieht, bemerkt man auch die Schnitte, die notwendig waren. Sie haben ihn ganz schön gequält ! Erinnert mich an Loriot und die Szene mit
dem Lottogewinner, der dann mit dem Papst in Wuppertal ein Bordell aufmachen wollte, oder war es doch eine andere Stadt ? Aber das sind eben keine smarten Manager oder PR-Fritzen, die da auf dem (flachen) Land Verantwortung tragen. Und
auch für die Bilder mit dem "ollen Kapitän" (nicht abwertend gemeint, solche Käuze werden immer seltener) in der Schiffsbegrüßungsanlage bekäme man bei "37 Grad" (Fernsehen) schon fast einen Grimme-Preis. Und das gehört
in so einen Film ! Also, wenn Sie bis hier gekommen sind, war natürlich viel zu lang... WEITER SO UND NUR NICH UM KÜMMERN ! DAS Preis-LEISTUNGS-Verhältnis muss dieser Kollege erst einmal nachmachen und ich "schäme" mich schon ein
bisschen für den Prenzlauer-Berg... !
Gruß
Ro
Hallo Herr Ro,
endlich mal jemand, der mich "versteht" und die Sache richtig einschätzt. Ich habe für meine Filme weder vom Verlag
(finanzielle oder materielle) Unterstützung, noch irgendwelche Helfer (auf weiten Reisen begleitet mich allerdings mein Sohn): alles "Marke Eigenbau". Sogar die Zugänge zu den "Hochsicherheitsbereichen"
(Containerterminal) verschaffe ich mir selbst – und trotz einer Grobplanung hängt sehr viel vom Zufall ab, da ich ja wirklich nur für sehr kurze Zeit vor Ort sein kann. Es ist schon fast "Situationskomik". Erfreut und erstaunt
zugleich bin ich immer wieder über die Freundlichkeit und Offenheit der Leute, mit denen ich da zu tun habe – hier bei uns und weltweit. Das ist eigentlich das Schönste. So habe ich in diesem Sommer Filmaufnahmen in Peru gemacht, weit ab
jeder "Zivilisation". Vorher hat man mich "gewarnt", dass sich die indigene Bevölkerung nicht filmen lässt. Ich kann nur sagen, alles quatsch. Es kommt nur darauf an, wie man sich den Menschen nähert und wie man sie
anspricht! Ich hatte einen einheimischen Taxifahrer, der Quechua und etwas Englisch sprach (nicht mehr als ich). Wir sind (auf eigene Kosten übrigens) über Land gefahren und ich durfte die Menschen bei ihrer Landarbeit filmen und
fotografieren. Sie hatten ihren Spaß "an mir und mit mir", haben sich amüsiert und waren – glaube ich – auch ein wenig stolz, dass mal jemand bei ihnen vorbei schaute. Zweimal wurde ich eingeladen, einen (selbstgebrauten) Schnaps
zu trinken. Ja, manchmal muss man auch Opfer bringen ...
Mir ist durchaus bewusst, dass der Ton und die nachträgliche Vertonung bei den Filmen nicht optimal
sind, aber ich verfüge eben nicht über ein Tonstudio. Auch hier wird viel improvisiert. Bei allen Schwächen haben die Filme – glaube ich – auch ihre Stärken: lebensnahe Situationen (wie Sie ja schon festgestellt haben), längere Szenen als
viele kommerzielle Fernsehfilme und nur die nötigsten Kommentare ... Die Schüler brauchen Zeit zum Schauen und Verstehen.
Danke für die aufmunternden Worte und ein schönes Wochenende
Georg Klingsiek
Gedankenaustausch
